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Das Sommerloch – It’s not a bug, it’s a feature!

Das Sommerloch – It’s not a bug, it’s a feature!

pier-440339_1920Außer bei Bademeistern und in der Tourismusbranche ist das Sommerloch in vielen Bereichen ein wohl bekanntes Phänomen. Viele Mitarbeiter sind in Urlaub und froh endlich mal etwas durchatmen zu können, in einigen Unternehmen könnte mehr gearbeitet werden, doch die Auftragskurve zeigt Dellen. Oft laufen die Dinge einfach anders als sonst und am Ende bleibt das Gefühl fremdgesteuert zu sein.
 
Doch auch im Sommerloch bleibt genug Gelegenheit selbst aktiv zu werden. Hier einige Impulse und viele Fragen, die sie im Sommerloch auf sich wirken lassen können und die helfen Klarheit zu gewinnen und das Sommerloch aktiv, entspannt und dennoch nutzbringend zu gestalten.
 

Misten Sie aus!

Nutzen Sie die Zeit, um sich die laufenden Projekte und die aktuelle Produktpalette anzusehen und zu klären, was gut läuft und was noch lohnt.
Wo gibt es Ressourcenengpässe? Wo können Ressourcen sinnvoller genutzt werden?
Welche Projekte sind zu sehr vom Kurs ab und sollten daher grundlegend überdacht werden? Welche Produkte laufen nicht mehr so gut und warum?
Wie sind sie intern aufgestellt? Welche Strukturen, Rollen oder Aufgaben waren früher wichtig und sind es heute nicht mehr?
Welche internen Prozesse bringen Mehrwert, welche kosten nur Zeit und/oder andere Ressourcen?

Denken Sie ein wenig in die Zukunft!

Falls Sie es auch im Sommer, außerhalb der klassischen Strategieplanungsrunden, wagen über die Zukunft nachzudenken, hier eine paar Fragen auf die es lohnt Antworten zu finden:

Fokusthema Digitalisierung 

  • Brauchen Sie das, wollen Sie das? Was bedeutet Digitalisierung in Ihren speziellen Kontext überhaupt?
  • Was ist dabei zu gewinnen? Was könnte verloren gehen, wenn man erst später oder gar nicht auf den Zug aufspringt?
  • Was macht der Wettbewerb? Wie funktioniert das in anderen Branchen?
  • Welche Aufgaben könnten weiter digitalisiert werden? Welche Strukturen und Prozesse wären dann betroffen?

Wie veränderlich, unsicher, komplex und mehrdeutig*) ist die Umwelt des Unternehmens? 

  • Hat sich da etwas verändert und wenn ja, was hat sich verändert?
  • Wie kann das Unternehmen darauf reagieren?
  • Hat das Unternehmen alle Fähigkeiten, die es braucht, um mit der wahrgenommenen Tendenz umzugehen?
  • Wie kann das Unternehmen ggf. noch fehlende Kompetenzen aufbauen, bzw. wie kann man diese von außen einbringen?

 
Doch bitte: Auch wenn Sie das Sommerloch auf diese oder eine andere Art aktiv nutzen, vergessen Sie nicht, dass Ruhephasen absolut notwendig sind, um im kommenden Leistungsphasen effektiver zu arbeiten.
 
In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen ein entspannt aktives Sommerloch.
Ich unterstütze Sie auch gerne bei dieser Reflexion, moderiere Ihren internen Dialog und bringe dabei meine Expertise, Außenperspektive und nützliche, impulsgebende Werkzeuge mit ein.
 
*) Die Wahrnehmung einer verstärkt veränderlichen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Umwelt wird heute gerne mit dem englischen Akronym VUCA bezeichnet, wobei VUCA für „volatility, uncertainty, complexity and ambiguity“ steht