workLIFE FAQ

Die wichtigsten Anworten (und Fragen) zu workLIFE im Überblick.

Was meint „workLIFE“, worum geht es?

workLIFE betrachtet den optimalen Mix von Arbeit und Privatleben. Besonders ist, dass der Ansatz bewusst auf den Spagat zwischen dem optimalen aus Arbeitgebersicht und dem optimalen Setup aus Sicht der Mitarbeitenden setzt. Die aktuellen Entwicklungen lassen mit hoher Gewissheit darauf schließen, dass qualifizierte Mitarbeitende ein rares Gut werden und Arbeitgeber viel investieren müssen, um diese zu finden und zu halten. workLIFE setzt genau da an und macht sich zunutze, dass ein großer Teil dieser Investitionen sich in den Rahmenbedingungen widerspiegeln muss, konkret: der Denk- und Haltungs-/Handlungsrahmen wird verändert, was meist ausreicht, um sich als Arbeitgeber zeitgemäß aufzustellen.

Welche Aspekte werden bei workLIFE betrachtet?

workLIFE betrachtet die vier Bereiche, die den größten Einfluss auf die Bedürfnisbefriedigung von Arbeitgeber und Mitarbeitenden gleichzeitig haben:

Die workLIFE experience, die einerseits beeinflusst, wie Aufgaben vergeben, Informationen geteilt und Erfahrungen gesammelt werden und andererseits aussagen dazu liefert, mit welchem Engagement Mitarbeitende ihre Aufgabe angehen.

Das workLIFE framework, das der Organisation den Rahmen gibt. Das Framework definiert, wie Dinge getan bzw. nicht werden sollen. Es ist der größte Hebel für eine schnelle Veränderung.

Das Thema sustainable workLIFE betrachtet die Verknüpfung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten. Sie ist der Schlüssel, um langfristig in einem lebenswerten und lebensfreundlichen Umfeld agieren zu können. Ein Aspket der taglich an Relevanz gewinnt, für Arbeitgeber, wie für Mitarbeitende.

Bei future (of) workLIFE wird betrachtet, inwieweit das Unternehmen sich auf die Zukunft vorbereitet und darauf einlassen kann. Was die Arbeits- und Lebenswelt in der Zukunft ganz individuell zu bieten hat, lässt sich nur bedingt beeinflussen. Die Perspektive auf die Möglichkeiten von morgen haben enormen Einfluss auf das Engagement von heute.

Welche Themen deckt workLIFE ab und warum sind diese besonders wichtig?

workLIFE deckt vier Bereiche ab, die bei vielen Menschen zu einem optimalen Gesamtbild der Kombination von Arbeit in ihr Leben dazugehören:

  • workLIFE experience. Es sind die (aktuellen) Erfahrungen in der Kombination aus Arbeit und Privatleben, die Ihre Mitarbeitenden jeden Tag neu Motivation geben, sich für ihre Arbeit und für Sie als Arbeitgeber zu engagieren.
  • workLIFE framework. Den wohl größten Einfluss auf eine langfristig erfolgreich funktionierende Unternehmung haben die Führungs- und Managementmethoden, nach, mit und in denen gearbeitet wird. Sie bestimmen die kulturellen und strukturellen, organisationalen Rahmenbedingungen, Regeln, Annahmen und Normen und bilden die Grundlage für ungehinderten Erfolg.
  • sustainable workLIFE. Nachhaltigkeit ist mit Recht in aller Munde. In seiner klassischen Bedeutung als Verknüpfung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten ist sie der Schlüssel, um langfristig in einem lebenswerten und lebensfreundlichen Umfeld agieren zu können.
  • future (of) workLIFE. Was die Arbeits- und Lebenswelt in der Zukunft ganz individuell zu bieten hat, lässt sich nur bedingt beeinflussen. Die Perspektive auf die Möglichkeiten von morgen haben enormen Einfluss auf das Engagement von heute.
  • Optional zeigen Sie mit dem „plus“, wie wichtig es Ihnen ist, dass Ihre Mitarbeitenden auch in puncto „Familie & Angehörige“ auf Sie zählen können.

Keinem Unternehmen wird es gelingen, DEN optimalen Mix für JEDEN Mitarbeitenden zu schaffen. Sie können sich nur in möglichst vielen Bereichen optimal aufstellen, um eine gute Basis für die dann individuelle Wahrnehmung und Ausgestaltung zu schaffen.

Unternehmen, in denen workLIFE von den Mitarbeitenden als für sie passend wahrgenommen wird, erkennen bei sich verschiedene positive Auswirkungen, zum Beispiel:

  1. Attraktivität als Arbeitgeber: workLIFE Unternehmen sind attraktivere Arbeitgeber, die sich um die Bedürfnisse und Belange ihrer Mitarbeiter kümmern und eine positive Arbeitsumgebung bieten.
  2. Mitarbeiterbindung und -motivation: workLIFE Unternehmen tragen dazu bei, die Bindung und Motivation der Mitarbeitenden zu verbessern, indem sie ihnen zeigen, dass sie sich um ihr Wohlbefinden kümmern und sie schätzen.
  3. Rekrutierungsvorteil: workLIFE Unternehmen können sich im Arbeitsmarkt durch den unabhängigen Nachweis einer positiven Arbeitsumgebung besser positionieren und haben einen größeren Bewerberzulauf.
  4. Verbesserung des Unternehmensimages: workLIFE verbessert das Image des Unternehmens, indem es zeigt, wie verantwortungsbewussten es als Arbeitgeber agiert.

Wie hängen das workLIFE Screening und das workLIFE Zertifikat zusammen?

Das Screening ist das große Geschwister des Zertifikats. Es beinhaltet eine umfassendere Befragung mit mehr Teilnehmern, einen umfangreicheren Ergebnisreport und verschiedene Workshops, um die Ergebnisse zu nutzen und Ideen und Impulse für gegebenenfalls hilfreiche Maßnahmen abzuleiten. Ziel des Screenings ist, den Status der Organisation mit Blick auf die betrachteten Aspekte insgesamt zu erheben und darzustellen. Werden beim Screening die entsprechenden Werte erreicht, kann auch das Zertifikat ausgestellt werden.

Das Zertifikat ist eine fokussierte Variante des Screenings. Im Rahmen der Zertifizierung werden die wichtigsten Marker betrachtet und ausgewertet. Es ist für sich nach innen und außen bezüglich der Grundlagen aussagekräftig, beinhaltet aber nicht die Details des Screenings. Es lassen sich aus den Ergebnissen der Zertifizierung entsprechend nur begrenzt zielgerichtete Entwicklungsmaßnahmen ableiten.

Wie funktioniert das Screening? Was müssen wir als Unternehmen tun?

Das Screening besteht immer aus zwei Onlinebefragungen, und umfasst mindestens 2, maximal alle 4 Aspekte des workLIFE Ansatzes. Zusätzlich kann das Modul „Familie & Angehörige“ hinzugefügt werden.

Die Erste, der „Twin für Organisationen“ nutzt die Plattform und Expertise der Management Insights AG, mit der ich seit vielen Jahren intensiv zusammen arbeite. Die hier erhobenen Antworten und Daten fließen als Ergebnis des „workLIFE Framework“ und teilweise an weiteren Stellen in das Screening ein. Der „Twin“ schafft eine Art digitalen Zwilling der Management- und Führungszusammenhänge in der Organisation und ist meiner Ansicht nach, das beste Tool für diese Thematik im Markt.
Die zweite Befragung, mit einem separaten Link, betrachtet die übrigen drei Bereiche des workLIFE Ansatzes.

Die Befragungen werden von 10 bis maximal 20 Mitarbeitenden der Organisation ausgefüllt und benötigen insgesamt ca. 30 bis 45 Minuten, je nach Umfang.

Nach der Beauftragung erhält das Unternehmen die zwei Links zu den Onlinebefragungen. Das Unternehmen sollte die Befragung, sofern vorhanden bzw. notwendig, im Vorfeld mit dem Betriebsrat oder der Mitarbeitervertretung abstimmen. Dazu stehe ich mit weiteren Informationen zur Verfügung. Anschließend müssen die Teilnehmer ausgewählt, auf die Umfrage hingewiesen und  ihnen die Links zugesandt werden.

Nachdem alle Teilnehmer geantwortet haben, erfolgt die Auswertung und die Abstimmung der Ergebnisworkshops.

Was anschließend mit den Ergebnissen des Screenings geschieht, entscheidet alleine das Unternehmen. Ich stehe mit weiteren Beratungsleistungen zur Verfügung, diese sind jedoch zunächst unabhängig vom Screening, setzen aber natürlich auf die Ergebnisse auf.

Werden die Mindestanforderungen für das Zertifikat erreicht, kann dieses für das Unternehmen ausgestellt werden.

Was ist im Screening alles enthalten? Muss man alle vier Bereiche screenen?

Im Screening ist die Befragung, sowie die Ergebnisworkshops enthalten. Wie viele und mit wem wird im Rahmen der Angebotserstellung abgestimmt. Das Screening beinhaltet mindestens zwei, maximal alle vier Aspekte des workLIFE Ansatzes, also workLIFE experience, workLIFE framework, sustainable workLIFE und future (of) workLIFE. Zusätzlich kann das Modul „Familie & Angehörige“ hinzugefügt werden. Die ersten beiden genannten Aspekte sind immer Teil des Screeings, die übrigen können optional kombiniert werden. Die Empfehlung ist alle Aspekte zu betrachten, um ein tatsächlich umfassendes Bild zu erhalten.

Was müssen wir tun, um das workLIFE Zertifikat zu erhalten?

Die Zertifizierung besteht immer aus zwei Onlinebefragungen, und umfasst mindestens zwei, maximal alle vier Aspekte des workLIFE Ansatzes. Zusätzlich kann das Modul „Familie & Angehörige“ hinzugefügt werden.

Die Erste, die „Better Management“ Zertifizierung, die auch gesondert erhältlich ist, nutzt die Plattform und Expertise der Management Insights AG, mit der ich seit vielen Jahren intensiv zusammen arbeite. Die hier erhobenen Antworten und Daten fließen als Ergebnis des „workLIFE Framework“ und teilweise an weiteren Stellen in das Screening ein.
Die zweite Befragung, mit einem separaten Link, betrachtet die übrigen drei Bereiche des workLIFE Ansatzes.

Die Befragungen werden von fünf bis maximal sieben Mitarbeitenden der Organisation ausgefüllt und benötigen insgesamt ca. 20 bis 30 Minuten, je nach Umfang.

Nach der Beauftragung erhält das Unternehmen die zwei Links zu den Onlinebefragungen. Das Unternehmen sollte die Befragung, sofern vorhanden bzw. notwendig, im Vorfeld mit dem Betriebsrat oder der Mitarbeitervertretung abstimmen. Dazu stehe ich mit weiteren Informationen zur Verfügung. Anschließend müssen die Teilnehmer ausgewählt, auf die Umfrage hingewiesen und  ihnen die Links zugesandt werden.

Nachdem alle Teilnehmer geantwortet haben, erfolgt die Auswertung und die Zusendung des Ergebnisreports zusammen mit dem Zertifikat und dem digitalen Zertifikats-Badge, sofern dessen Anforderungen erfüllt wurden. Das Zertifikat wird erteilt, wenn in jedem der betrachteten Bereiche mindestens 66 von 100 Punkten erreicht wurden. Wird dieser Wert nicht erzielt, biete ich zusätzlich zum Ergebnisreport einen Online-Ergebnisworkshop an, um die Hintergründe des Abschneidens zu beleuchten.

Was anschließend mit dem Zertifikat geschieht, wie und wo das Badge genutzt wird, entscheidet alleine das Unternehmen. Ich stehe mit weiteren Beratungsleistungen zur Verfügung, diese sind jedoch zunächst unabhängig von der Zertifizierung, setzen aber natürlich auf dessen Ergebnisse auf.

In welcher Form erhalten wir das Zertifikat und wie können wir es nutzen?

Das Zertifikat wird sowohl als Print als auch als Online Variante (digitales Badge) zugesandt. Beider Varianten können in der internen und externen Kommunikation vielfältig genutzt werden. Die Nutzungsbedingungen für das Badge finden Sie hier.

Wie lange gilt das Zertifikat?

Auf dem Zertifikat, sowohl der Print als auch der Online (digitales Badge) Variante, ist das Monat und das Jahr der Zertifizierung angegeben. Es ist kein Zeitraum oder ein Gültigkeitszeitraum vermerkt. Wie alles verändert sich aber auch das Unternehmen, im Idealfall auch in Bezug auf das workLIFE weiter zum Guten. Daher ist es ratsam, den Zertifizierungsprozess jährlich zu wiederholen und als Unternehmen selbst immer wieder einen Status zur Entwicklung zu erhalten. Für Rezertifizierungen innerhalb von 18 Monaten biete ich Sonderkonditionen an. Ideal ist ein Screening in größeren Abständen, ca. alle drei bis vier Jahre, mit zwischenzeitlichen Rezertifizierungen zu kombinieren.

Gibt es Mindestanforderungen für die Erteilung des Zertifikats? Was passiert, wenn wir diese nicht erreichen?

Das Zertifikat wird erteilt, wenn in jedem der betrachteten Bereiche mindestens 66 von 100 Punkten erreicht wurden. Wird dieser Wert nicht erzielt, biete ich zusätzlich zum Ergebnisreport einen Online-Ergebnisworkshop an, um die Hintergründe des Abschneidens zu beleuchten. In diesem Fall kann die Zertifizierung nach frühestens sechs Monaten zu Sonderkonditionen wiederholt werden.

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bis du am Ende bist:
dann hör auf.”

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