Jahresmandat
KI-Regeln und Organisationsverfassung in einem Jahr
Sie legen fest, wer in Ihrem Unternehmen über KI entscheidet, und halten das in einer Organisationsverfassung fest. Ich arbeite als unabhängiger Berater, bereite vor und moderiere. Sie entscheiden.
Worum es geht
Viele Programme haben in den letzten Jahren KI-Funktionen bekommen, oft mit einem Update und ohne Beschluss. Sie sortieren Bewerbungen vor, schlagen Antworten vor oder reihen Angebote. Die Verantwortung für diesen Einsatz liegt bei Ihrer Geschäftsführung, auch wenn nie jemand darüber entschieden hat.
Eine KI-Richtlinie reicht dafür selten aus. Sie beschreibt meist, was erlaubt ist, und lässt offen, wer einen Einsatz freigibt, wie viel Zeit für die Prüfung bleibt und was geschieht, wenn ein Anbieter sein Modell wechselt. Solche Fragen brauchen Regeln, die auch dann gelten, wenn zwei Führungskräfte verschiedener Meinung sind.
Im Jahresmandat klären Sie diese Fragen der Reihe nach und halten die Antworten in einer Organisationsverfassung fest. Sie gehört Ihnen und gilt auch nach dem Mandat weiter. Am Ende des Jahres führt eine Person aus Ihrem Unternehmen den Quartalstermin selbst.
Das bekommen Sie
- Ihre KI-Liste. Jedes Programm mit KI-Funktion, was es vorbereitet oder entscheidet und wer dafür zuständig ist.
- Ihre Zeitrechnung. Für drei bis fünf wichtige KI-Einsätze sehen Sie, ob die Zeit reicht, um die Ergebnisse zu prüfen.
- Ihre Organisationsverfassung. Harte Grenzen, Entscheidungsrechte, Regeln für KI-Agenten, Mitsprache und der Weg für Änderungen, von Ihnen beschlossen.
- Ihr Quartalstermin. Sie erfahren, was sich in Ihren Programmen geändert hat, und passen Ihre Regeln an.
- Zwei Berichte für Ihren Beirat. Sie nennen ihre Grundlage und ihre Grenzen. Ihre Geschäftsführung legt sie vor.
So läuft das Jahr
- Monat 1 bis 3, Bestand. Nach dem Auftakt erfassen wir Ihre Programme und Ihre vorhandenen Regeln. Ihr Führungskreis wählt drei bis fünf KI-Einsätze. Dort zählen Ihre Leute zwei Wochen lang. Am Ende steht das Ausgangsbild mit Ihren Schwerpunkten.
- Monat 4 bis 6, Regeln. In drei Workshops legt Ihr Führungskreis fest, was KI darf, wer freigibt, was für KI-Agenten gilt und woran Neue weiter lernen. Ihr Anwalt prüft den Entwurf. Nach der Beteiligung Ihres Betriebsrats beschließen Sie die Verfassung.
- Monat 7 bis 9, Einführen. Die benannten Personen übernehmen ihre Aufgaben. Wir fragen Ihre Anbieter nach Modellwechseln und Haftung. Danach zählen Ihre Leute noch einmal nach.
- Monat 10 bis 12, Übergeben. Sie ändern einen Artikel nach dem beschlossenen Weg und probieren ihn damit aus. Eine benannte Person führt den Quartalstermin vor. Zum Schluss bekommen Sie den Jahresbericht.
Dazu haben Sie jeden Monat zwei Stunden mit mir für Entscheidungen zu KI und zu Ihren Regeln.
Wer was macht
- Sie entscheiden und beschließen. Sie benennen die Zuständigen, liefern Unterlagen und lassen Rechtsfragen klären.
- Ich moderiere die Workshops, entwerfe die Regeln und ordne die Ergebnisse ein.
- Die automatische Auswertung liest Ihre Unterlagen auf meinem Rechner und gleicht Ihre Programme mit bekannten KI-Funktionen ab. Ich sehe die Ergebnisse durch, bevor Sie sie bekommen.
Was ich von Ihnen brauche
- eine Liste Ihrer Programme mit Tarif, Bereich und zuständiger Rolle,
- eine anonyme Kurzabfrage, welche KI-Dienste genutzt werden,
- Ihre KI-Richtlinie, Freigaberegelung, Geschäftsordnung und Rollenbeschreibungen,
- Betriebsvereinbarungen zu IT und KI,
- die Verträge und Bedingungen Ihrer KI-Anbieter,
- für jeden gewählten KI-Einsatz eine Ablaufbeschreibung und die Zählung nach Rollen.
Einzelne KI-Ergebnisse, Personalakten, Bewerber- und Kundendaten und Zugänge zu Ihren Systemen brauche ich nicht. Ihre Unterlagen werte ich nur auf meinem Rechner aus.
Wo das Mandat endet
Ich kontrolliere keine einzelnen KI-Ergebnisse und keine Personen. Ich gebe nichts frei, übernehme keine Rolle in Ihrem Unternehmen und bestätige keine Rechtskonformität. Dies ist kein Audit und keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für Ihre Entscheidungen bleibt bei Ihrer Geschäftsführung.
Meine Berichte beruhen auf Ihren Angaben und sind für Ihre Geschäftsführung bestimmt. Ob Sie die Zeit für die Prüfung schaffen und Ihre Regeln einhalten, hängt von Ihrem Unternehmen ab. Der Quartalstermin zeigt Ihnen, wo das noch nicht gelingt. Mehr dazu steht unter Wie ich arbeite.
Für wen
- Geschäftsführungen und Inhaber ab rund 50 Beschäftigten, die KI einsetzen und dafür klare Regeln brauchen.
- Unternehmen, deren Beirat oder Gesellschafter nach dem Umgang mit KI fragen.
- Unternehmen vor einer Nachfolge oder vor einem neuen Kernsystem.
Preise
Zwei Mandate bis 28.02.2027, Leistungen wie Mittelstand, mit anonymisierter Fallbeschreibung.
Führungskreis bis sieben Personen, drei Workshops, drei bis fünf KI-Einsätze.
Bis zwölf Personen oder mehrere Standorte, fünf Workshops, bis zu acht KI-Einsätze.
Auch für mehrere Beteiligungen mit einem gemeinsamen Kalender. Den Zuschnitt klären wir im Klarheitsdialog.
Alle Preise zzgl. MwSt., Zahlung in vier Quartalsraten. Nach Monat 3 können Sie aufhören und zahlen dann nur die erste Rate.
Nächster Schritt
Im Klarheitsdialog klären wir, welche Programme Sie nutzen, wer bei Ihnen beteiligt sein sollte und ob ein Jahr für Sie der richtige Rahmen ist. Wenn Sie erst einen kleineren Schritt gehen wollen, zeigt der Prüflast-Befund, wie viel Zeit für die Prüfung Ihrer KI-Einsätze bleibt.