Keynotes
Vorträge über die Frage, wo in Organisationen tatsächlich entschieden wird und wer die Folgen trägt.
Ich spreche über das, woran ich als Berater arbeite und worüber ich Bücher schreibe: über Organisationen, die mehr wissen, als sie umsetzen, über KI, deren Folgen niemand zugewiesen hat, und über Entscheidungsstrukturen, die stärker wirken als die besten Absichten. Jeder Vortrag stützt sich auf einen Befund, den ich in einem Buch ausgearbeitet und belegt habe. Ihr Publikum geht mit einer Frage nach Hause, die es am nächsten Morgen an die eigene Organisation stellen kann.
Worauf sich meine Vorträge stützen
Bücher. Autor von „Wer prüft, zahlt" und „Kein Naturgesetz", Co-Autor von UNMANAGED (LID Publishing, London).
Daten. Ein Vergleichsbestand aus über 500 untersuchten Organisationen, davon 458 in der Studie, mit der ich arbeite.
Praxis. Seit 2011 Organisationsberater, davor vierzehn Jahre im internationalen Konzerngeschäft der Deutschen Telekom.
Stimme. Mehrfach LinkedIn Top Voice und XING Top Mind, Autor im Blog des Global Peter Drucker Forum.
Referenz. Für eine Kooperation von vierzehn familiengeführten Wellnesshotels in Tirol wurde aus einem Vortragsabend eine Standortbestimmung: Jedes Haus durchlief vorab eine Diagnostik und bekam sein eigenes Standortbild.
Vortragsthemen
Vier Themenfelder, jedes gestützt auf ein Buch. Die Vorträge lassen sich auf Anlass, Publikum und Länge zuschneiden.
Organisation unter KI
Zum Buch „Wer prüft, zahlt. Die Rechnung hinter der KI-Ersparnis" (2026)
Wer prüft, zahlt
KI unter Kontrolle, Folgen ohne Kontrolle
Ein System sortiert einundvierzig Angebote in Sekunden. Die Einkaufsleiterin liest zehn und unterschreibt. Die öffentliche Debatte streitet über KI, die außer Kontrolle geraten könnte. Teuer wird es in Unternehmen schon heute bei KI, die tut, was sie soll: Erzeugen ist billig geworden, Prüfen und Verantworten sind es nicht. Der Vortrag zeigt, wohin diese Differenz wandert, wenn niemand sie zuweist, und woran eine Geschäftsführung erkennt, wo sie im eigenen Unternehmen gerade landet.
Das Publikum nimmt mit: zwei Fragen für jede KI-Nutzung in der eigenen Organisation: Wem gehört diese Entscheidung? Und kann die Person, der sie gehört, sie im vorhandenen Tempo verantworten?
Einblick in die Folien · zum Blättern wischen oder seitlich scrollen
Variante für Führungsrunden: Wem gehört diese Entscheidung?
Ein kurzer Vortrag, danach arbeitet die Runde am eigenen Fall. Grundlage ist die Situationsanalyse aus dem Buch, die in fünfzehn Minuten zeigt, ob eine KI-Nutzung eine ausdrückliche Regel braucht und bei wem die Prüfung heute tatsächlich liegt. Am Ende hat jede Führungskraft einen Einsatz aus ihrem Bereich eingeordnet. 90 Minuten bis halber Tag, bis etwa 30 Personen.
Für Geschäftsführung im Mittelstand, Unternehmerverbände, Kammern, Beiräte und Aufsichtsräte · Keynote 40–60 Minuten mit Diskussion, vor Ort oder online
Als Vorbereitung für die Runde, die den Vortrag hört, eignet sich das freie Whitepaper mit den zehn Fragen. Jede endet mit einer Messgröße, die sich im eigenen Unternehmen erheben lässt. Zum Whitepaper
Zum Buch: organisation-unter-ki.de/wer-prueft-zahlt · English edition: organization-under-ai.com
Wie viel Prüfzeit bei Ihnen schon hinter KI-Ergebnissen steckt, misst danach der Prüflast-Befund aus den Daten Ihrer Fachsysteme. Schritt 2 · Messen →
Die stille Macht
Was KI in Ihrem Unternehmen schon entscheidet
Ein Programm schlägt den Lieferanten vor, ein anderes sortiert Bewerbungen vor, ein drittes bündelt Bestellungen. Beschlossen hat das oft niemand, es war die Grundeinstellung beim Kauf. Solche Voreinstellungen gelten wie Regeln. Verantworten muss sie am Ende die Geschäftsführung. Der Vortrag zeigt, wo KI heute schon vorentscheidet und wie eine Geschäftsführung die Einstellungen findet, für die sie zuständig ist.
Das Publikum nimmt mit: eine Liste der Programme mit KI-Funktion im eigenen Haus und zu jedem die Frage, wer seine Einstellung freigegeben hat
Für Geschäftsführungen ab 100 Beschäftigten, Beiräte und Verbände · Keynote 40–60 Minuten mit Diskussion, vor Ort oder online
Zum Newsletter: Die stille Macht
Welche KI-Funktionen neu in Ihre Programme kommen, sehen Sie im Takt jedes Quartal, zusammen mit den Zahlen Ihrer Prüfungen. Schritt 4 · Halten →
Wie Organisationen entscheiden
Zu den Büchern „Eigentlich wussten wir das" (erscheint im Februar 2027 bei Versus in Zürich) und UNMANAGED (LID Publishing, London)
Warum Organisationen mehr wissen, als sie umsetzen
Das Wissen ist fast immer vorhanden, es erreicht die Entscheidung nur nicht rechtzeitig. Der Vortrag zeigt vier Filter, durch die Wirklichkeit in Organisationen verschwindet: Formate bestimmen, was sichtbar wird. Der Raum des Sagbaren bestimmt, was ausgesprochen werden darf. Narrative bestimmen, was als relevant gilt. Und ein Bezugsrahmen hält alles zusammen, ohne dass es jemand bemerkt. Dazu ein einfaches Werkzeug, mit dem Führungsteams ihre Entscheidungen festhalten und nach 30, 60 oder 90 Tagen überprüfen.
Das Publikum nimmt mit: die vier Filter als Prüfraster für die eigene Organisation und den Clarity Loop als Werkzeug für die nächste Entscheidung
Für Konferenzen, Führungskräftetagungen, große gemischte Gruppen · Keynote 45–60 Minuten mit interaktiven Einschüben, für kleinere Runden auch mit Selbstcheck im Raum
Welches Muster Ihre Organisation gerade bremst, zeigt das Lagebild in drei Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung. Start · Kostenlos starten →
Vom Appell zum Betriebssystem
Wenn Zusammenarbeit hakt, bekommen Führungskräfte ein Training und Teams einen Workshop. Das Verhalten ändert sich kaum, weil die Rollen, Regeln und Routinen, die es erzeugen, dieselben bleiben. Der Vortrag stützt sich auf die Daten aus UNMANAGED, erhoben in mehr als 500 untersuchten Organisationen, und zeigt, was Organisationen mit wirksamem Management anders eingerichtet haben: wie Entscheidungen fallen, wie Arbeit abgestimmt wird und wie viel Freiraum die Struktur lässt.
Das Publikum nimmt mit: den Blick von der einzelnen Führungskraft auf das System, das sie umgibt, und eine erste Einschätzung, wo das eigene System bremst
Für HR- und Organisationsentwicklung, Führungskräftetagungen, Verbände · Keynote 40–60 Minuten mit Diskussion
Wo Ihr eigenes System bremst, zeigt die Management-Standortbestimmung vor einem Vergleichsmaßstab aus 458 Organisationen. Schritt 1 · Erster Blick →
Wenn Sorgfalt teuer wird
Manches, was Organisationen ausbremst, gilt intern als Sorgfalt: das zusätzliche Freigabegespräch, der Bericht, den niemand liest, die Abstimmung, die Verantwortung auf viele Schultern verteilt. Jede dieser Praktiken hatte einmal einen guten Grund. Der Vortrag zeigt, wie aus vernünftigen Gewohnheiten ein System wird, das seine eigenen Ziele verfehlt, und wie man die Praktiken findet, die heute mehr kosten, als sie schützen. Dazu zeige ich, wie sich in vier Wochen zählen lässt, welche Prüfungen etwas finden und welche nur Zeit kosten.
Das Publikum nimmt mit: eine Handvoll Fragen, mit denen sich solche Gewohnheiten im eigenen Alltag erkennen lassen
Für Führungskräftetagungen, Strategietage, interne Veranstaltungen · Keynote 40–60 Minuten, gern als Auftakt
In der Regelinventur gehen wir danach zehn Ihrer Regeln durch und geben jeder einen Ausgang. Schritt 1 · Erster Blick →
Wo Wissen stecken bleibt
Zum Buch „Kein Naturgesetz. Warum der Fortbestand unserer Zivilisation eine Entscheidung ist, keine Gewissheit" (2026)
Warum Organisationen und Staaten an derselben Blockade scheitern
Eine große Mehrheit hält den Klimawandel für ein ernstes Problem, und trotzdem ändert sich wenig. Das Muster kenne ich aus Organisationen: Wissen, das vorhanden ist, erreicht die Entscheidung nicht, weil die Struktur, in der entschieden wird, es aufhält. Der Vortrag legt Staat und Unternehmen nebeneinander und zeigt, wer tatsächlich am Tisch sitzt, welche Blockaden schon einmal überwunden wurden und was das für Organisationen bedeutet, die ihre eigenen Blockaden lösen wollen.
Das Publikum nimmt mit: die Frage, in welchem Rahmen die eigene Organisation entscheidet und wer diesen Rahmen ändern könnte
Für öffentliche Veranstaltungen, Verbände, Stiftungen, Fachtagungen im DACH-Raum · Keynote 45–60 Minuten mit Diskussion
Zum Buch: kein-naturgesetz.de
Sätze, die sich wie Tatsachen anfühlen
Glaubenssätze, an denen Nachhaltigkeitsentscheidungen im Unternehmen hängen bleiben
„Nachhaltigkeit ist bei uns ein Kostenthema, keine Investition." Solche Sätze klingen nach Vernunft und ersparen eine Entscheidung. Der Vortrag zeigt, woher sie kommen, welchen Zweck sie erfüllen und was sie das Unternehmen kosten. Dazu ein Verfahren aus meiner Beratungsarbeit, mit dem sich festgefahrene Überzeugungen benennen und prüfen lassen, ohne jemanden vorzuführen.
Das Publikum nimmt mit: die Glaubenssätze der eigenen Organisation, benannt und geprüft, und ein Verfahren, um mit ihnen weiterzuarbeiten
Für Nachhaltigkeitsformate, Unternehmensveranstaltungen, Geschäftsführungen im Mittelstand · Keynote 40–60 Minuten oder interaktiv für kleinere Runden
Lernen unter KI
Zum Buch „Fertig ist nicht gelernt. Wie Kinder im Zeitalter der KI wirklich lernen“ (2026)
Fertig ist nicht gelernt
Woran man erkennt, dass jemand etwas gelernt hat
Eine fertige Hausaufgabe zeigt nicht mehr, ob jemand etwas gelernt hat, seit eine Maschine sie in Sekunden erledigt. Der Vortrag legt die Belege für und gegen KI in der Schule nebeneinander, von der Grundschule bis zur Oberstufe, und zeigt, warum das Lernen über KI die Grundlage für das Lernen mit KI ist.
Das Publikum nimmt mit: die Frage, woran die eigene Schule künftig erkennt, was gelernt wurde, und die Belege, um darüber zu sprechen
Schulworkshop „Prüf es“
Eine neunte oder zehnte Klasse prüft in zwei Schulstunden echte KI-Antworten, zuerst an einer Falle, dann an Aufgaben aus dem Unterricht. Es gibt ihn für Mathematik und für Physik, Tablets genügen.
Für Schulen pro bono. Vortrag und Workshop halte ich ohne Honorar. Es fallen nur die Reisekosten an.
Für Schulen, Elternabende, Schulträger und Lehrerfortbildungen · Vortrag 45–60 Minuten mit Diskussion, Workshop zwei Schulstunden
Zum Buch, als PDF kostenlos: fertig-ist-nicht-gelernt.de
Ihr Anlass, Ihr Thema
Ihr Anlass braucht ein eigenes Thema? Dann verbinden wir Ihre Fragestellung mit dem, was ich in Organisationen und Daten sehe. Auf Wunsch geht eine kurze Befragung der Teilnehmenden voraus, und der Vortrag greift auf, was die Antworten zeigen.
Formate
Ich biete Keynotes, Impulse und Dialogformate für unterschiedliche Anlässe und Zielgruppen. Inhalt, Ton und Anteil der Interaktion richten sich nach Ihrem Anlass und Ihrem Publikum.
Mögliche Formate
- Keynote vor Ort
- Keynote mit anschließender Diskussion
- Panel oder moderierter Bühnendialog
- interaktive Online- oder Hybridformate
- Impulsformate für Strategie-, Führungs- und Kundenevents
Geeignet für
- Führungskräftetagungen
- Strategietage
- Kunden- und Partnerevents
- Verbände und Netzwerke
- interne Zukunfts- und Transformationstage
Impulsvortrag vor Ort
Keynote mit Diskussion · Für große, heterogene Gruppen
40–60 Min.
ab 4.000 €
zzgl. MwSt & Reisekosten
Impulsvortrag Online
ca. 20 Min. + Diskussion | Gesamt: 40 - 60 Min.
Bis 50 Personen · Interaktiv
ab 2.000 €
zzgl. MwSt
Keynote mit Arbeitsteil. Jeder Vortrag lässt sich für Führungsrunden bis etwa 30 Personen um einen Arbeitsteil erweitern, von 90 Minuten bis zu einem halben Tag, ab 4.900 € zzgl. MwSt und Reisekosten.
Bücher für Teilnehmende. Auf Wunsch bringe ich signierte Exemplare des passenden Buchs mit, auch für größere Gruppen, zum gebundenen Ladenpreis.
HINWEIS ZU BUDGET & KONDITIONEN
Das Thema passt, das Budget ist knapp?
Ich arbeite auch mit kleineren Organisationen, Start-Ups, öffentlichen Einrichtungen und NGOs, zu Konditionen, die dem Kontext entsprechen. Machen Sie mir ein Gegenangebot: Nennen Sie mir Ihre Budgetvorstellungen, ich antworte innerhalb von zwei Arbeitstagen.
Gegenangebote werden vertraulich behandelt und sind unverbindlich.
Anfrage
Kurze Nachricht genügt. Ich melde mich innerhalb von zwei Arbeitstagen, dann klären wir gemeinsam, ob und wie das passt.