KI-Impact-Simulation

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Werkzeug · Organisation unter KI

KI-Impact-Simulation

Was KI in einem Unternehmen Ihrer Branche verschiebt: Arbeit, Entscheidungen und Verantwortung, Stufe für Stufe.

Wenn KI in einem Unternehmen ankommt, ändert sich zuerst, wer welche Arbeit macht und wer entscheidet. Das Organigramm bleibt dabei oft lange gleich. Diese Lastverschiebung fällt deshalb kaum auf, bis eine Entscheidung schiefgeht und niemand sagen kann, wer sie verantwortet.

Die Simulation zeigt die Lastverschiebung an einem typischen Unternehmen Ihrer Branche, von der Arbeit ohne KI bis zur vollständig KI-gestützten Arbeit. Sie sehen dabei auch, welche von vier Grundregeln bei Ihnen schon stehen und wo Sie anfangen können.

Sie bekommen
Das Organigramm eines typischen Unternehmens Ihrer Branche in sechs Stufen, die Entscheidungen, die dort wandern, und zwei passende nächste Schritte. Eine zweite Ansicht zeigt, was sich für Führungskräfte verschiebt.
Es braucht
Für den schnellen Überblick vier Fragen und etwa drei Minuten. Für die vertiefte Arbeit mit Führungsszenarien drei weitere Fragen und etwa eine Viertelstunde. Keine Anmeldung, die Seite speichert nichts.
Zum Mitnehmen
Ihre Ergebnisse auf Wunsch als PDF per E-Mail.
Von
Guido Bosbach, Autor der Reihe „Organisation unter KI“ und Berater für KI-Governance und Organisationsarchitektur im Mittelstand.
Kapitel 1

Ihre Angaben

Vier Fragen, vorbelegt mit einem Beispiel. Das Ergebnis rechnet bei jeder Antwort neu.

Frage 3Wo steht Ihr Unternehmen heute beim Einsatz von KI?
Frage 4Was ist bei Ihnen heute schon geregelt?
Kapitel 2

Ihr Ergebnis

Bauen Sie den Rahmen, bevor die KI ihn braucht.

Die Ergebnisse im Detail ↓

Das ist ein Beispiel mit vorbelegten Antworten. Sobald Sie in Kapitel 1 die Fragen 3 und 4 beantworten, rechnet die Simulation mit Ihren Angaben. Eine vorbelegte Antwort, die passt, bestätigen Sie mit einem Klick.

So lesen Sie das Ergebnis: Wählen Sie eine Stufe. Alles darunter zeigt dann diese Stufe.

Zehn Routineentscheidungen

Die dunklen Kästchen sind ein Orientierungswert für Ihren organisatorischen Rahmen. Er entsteht aus Ihren vier Antworten und misst nicht, welche Entscheidungen bei Ihnen tatsächlich geregelt sind.

KI trifft oder bereitet vor, im Modell vom Rahmen erfasst KI trifft oder bereitet vor, im Modell nicht erfasst Menschen entscheiden ohne KI

Organigramm: wo wie viele Menschen arbeiten könnten

Jeder Kasten ist ein Bereich. Er zeigt die Zahl der Mitarbeiter, mit der das Modell in dieser Stufe rechnet, und die Veränderung gegenüber Stufe 0. Der Balken zeigt, womit die Menschen dort ihre Zeit verbringen. In Ihrem Unternehmen kann das anders aussehen.

Womit die Zeit verbracht wird

Geschäftsführung, Führungskräfte und alle übrigen Mitarbeiter in der gewählten Stufe. Achten Sie darauf, wie der hellgraue Teil für Routinearbeit schrumpft.

Drei Entscheidungen Ihrer Branche, die wandern

Wie die Simulation rechnet: die Stufen, ihre Jahre, die Annahmen und die Quellen

Die Jahre gelten für Ihre Branche. Für die Stufen 0 bis 3 gibt es Erhebungen und Prognosen, die Stufen 4 und 5 sind meine Einschätzung. Alle Zahlen sind eine Modellrechnung für ein typisches Unternehmen Ihrer Branche. Sie zeigen die Richtung, keine Vorhersage für Ihr Unternehmen.

Die Annahmen dieser Ansicht. Für die Verbreitung von KI gibt es Erhebungen. Für Zeitanteile, Stellen und Regeln gibt es kaum belastbare Zahlen. Die Werte dazu sind meine Annahmen und stehen deshalb hier.

  • Das typische Unternehmen: Jede Branche hat eine Vorlage mit Bereichen und Köpfen, hochgerechnet auf etwa 30, 120, 450 oder 1.500 Mitarbeiter. Leitungen wachsen dabei langsamer als die übrigen Bereiche. Die Gesamtzahl der Köpfe bleibt über alle Stufen gleich, nur die Verteilung ändert sich.
  • Zeitanteile: Für jede Art von Arbeit gibt es drei geschätzte Mischungen, ohne KI, mit üblicher KI und mit KI in der Steuerung. Die Fertigung verbringt darin 82, 81 und 60 Prozent der Zeit mit Routinearbeit, die Sachbearbeitung 70, 60 und 25 Prozent. Stufe 1 und Stufe 3 sind Mittelwerte. Stufe 5 setzt den Trend gedämpft fort.
  • Routineentscheidungen: Von 100 Routineentscheidungen trifft KI in den Stufen 0 bis 5 oder bereitet vor: 0, 2, 8, 20, 45 und 70. Ein Branchenfaktor von 0,6 (Krankenhaus und Pflege) bis 1,3 (Softwareentwicklung) verändert diese Werte, höchstens bis 85. Der Wert gilt für die ganze Stufe und steht überall gleich.
  • Spürbar heißt im Modell: KI trifft 15 von 100 Routineentscheidungen oder bereitet sie vor. Gartner erwartet bis 2028 mindestens 15 Prozent selbst getroffene Arbeitsentscheidungen. Das Modell zählt auch vorbereitete Entscheidungen und erreicht den Wert deshalb früher.
  • Vorlauf: Für Regeln und Schulung rechne ich je Größe mit 12, 18, 21 oder 24 Monaten. Das ist meine Einschätzung. Bei einem Produktionsunternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern läge der rechnerische Anfang mit 12 statt 18 Monaten Anfang 2026 statt Ende 2025, mit 24 Monaten Anfang 2025. Die Richtung bleibt dieselbe.
  • Die vier Regeln sind ein Ausschnitt. In den zehn Kästchen zählen sie 30, 25, 25 und 20 Punkte, zusammen höchstens 90, weil kein Rahmen alles erfasst. Ohne Prüfung im Takt verliert der Rahmen im Modell 15 Punkte je Jahr. Das Ergebnis ist ein Orientierungswert für den organisatorischen Rahmen. Dass eine Regel besteht, sagt noch nicht, welchen Anteil wirklicher Entscheidungen sie erfasst. Bestehende Freigaben, Qualitätsverfahren oder Arbeitsanweisungen kennt die Simulation nicht.
  • Drei Monate und sieben von zehn sind meine Setzungen. Drei Monate, weil sich KI-Werkzeuge schneller ändern als ein Jahresplan. Sieben von zehn, weil ein Rahmen die häufigen und folgenreichen Entscheidungen erfassen soll, ohne jeden Einzelfall zu regeln.
  • Vollzeitstellen: Die Zahl rechnet die Zeit für das Anleiten und Prüfen von KI aus allen Bereichen zusammen. Im Organigramm steht dagegen die Modellvorlage mit ganzen Köpfen, auch einem neuen Stab, wo die Vorlage ihn vorsieht.
  • Rundung: Anteile sind auf fünf Punkte gerundet und so abgestimmt, dass eine Zeitverteilung zusammen 100 Prozent ergibt. Anteile unter 2,5 Prozent stehen als „unter 5 %“. Die rechnerischen Stellen und die Unternehmensgröße sind auf runde Zahlen gerundet.
  • Frage 3: Ihre Antwort setzt die Marke „Sie“ und beschreibt Ihren heutigen Stand. Die Werte in den Kästen gelten für die gewählte Stufe.

Die Quellen.

  • 2023 nutzte etwa jedes achte Unternehmen in Deutschland mit mindestens zehn Beschäftigten KI, 2024 jedes fünfte und 2025 gut jedes vierte, nämlich 26 Prozent (Statistisches Bundesamt, IKT-Erhebung).
  • Unter den Unternehmen ab 20 Beschäftigten nutzten 2024 20 Prozent KI, 2025 36 Prozent und 2026 erstmals die Mehrheit mit 57 Prozent (Bitkom, September 2026).
  • Bis 2028 sollen KI-Agenten mindestens 15 Prozent der alltäglichen Arbeitsentscheidungen selbst treffen, 2024 waren es null (Gartner, Oktober 2024). Zugleich erwartet Gartner, dass über 40 Prozent der Agentenprojekte bis Ende 2027 abgebrochen werden, oft wegen unklaren Nutzens und fehlender Risikokontrollen.
  • Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Art. 4 der KI-Verordnung Maßnahmen, die die KI-Kompetenz des Personals fördern; ein bestimmtes Niveau je Person ist dabei nicht vorgeschrieben. Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III gelten nach dem KI-Omnibus, der Verordnung (EU) 2026/1744, ab dem 2. Dezember 2027.
  • Die Jahre der Stufen verschieben sich je nach Branche um bis zu zwei Jahre nach vorn oder hinten.
Kapitel 3

Ihre nächsten Schritte

Zu Ihren Antworten passen die zwei Arbeitsblätter unten, mit denen Sie gleich anfangen können. Wenn Sie es nicht allein angehen wollen, kommt das Gespräch dazu.

Zum Weiterlesen: das Whitepaper „Was KI an Ihrer Ordnung prüft“ und „Wer prüft, zahlt“, Band 1 der Reihe Organisation unter KI. Alle Arbeitsblätter liegen im Werkzeugkasten.

Ihre Ergebnisse als PDF per E-Mail

Wir schicken Ihnen Ihre Ergebnisse als PDF, mit allen Stufen und Ihrem Ansprechpartner, gut zum Weitergeben im Führungskreis. Sie bekommen zuerst eine kurze Mail mit einem Link. Ein Klick darauf bestätigt Ihre Adresse, danach kommt die PDF.

Felder mit * sind Pflichtfelder. Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihnen die PDF zu schicken. Mehr dazu unter Impressum und Datenschutz.

Ihre Angaben sichern

Ihre Antworten auf die Fragen oben lassen sich als kleine Datei auf Ihrem Rechner sichern. Sie brauchen diese Angaben wieder, wenn Sie die Simulation in einem Jahr erneut aufrufen und vergleichen wollen, wie weit Ihr Unternehmen gekommen ist. Im Klarheitsdialog und in einer Beratung beginnt die Arbeit dann bei Ihren Antworten.

Die Datei entsteht in Ihrem Browser und liegt danach nur auf Ihrem Rechner. Beim Sichern und Laden wird nichts übertragen.