Warum in die Ferne schweifen, wenn die Zukunft…. irgendwie doch nicht beginnt.

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Zukunft…. irgendwie doch nicht beginnt.

Das ganze Geschreibse und Gerede über die „Zukunft der Arbeit“, bringt doch nichts. 

Da gibt es zwar die kleine Gruppe unbeugsamer, die in ihrem virtuellen gallischen Dorf immer wieder darauf hinwiesen, dass wir mittendrin sind in einer globalen Veränderung von Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und Arbeitszielsetzungen. Aber ändern können die doch nichts. Die reden zwar viel, haben aber nicht die Hebel in der Hand um was zu verändern. Und die anderen, die haben zwar die Hebel in der Hand, kommen aber vor lauter „Gegenwart der Arbeit“ nicht zum Nachdenken. Warum lehnen sich nicht einfach mal alle zurück und warten. Es besteht kein Grund nervös zu werden. Der (Ur-)Knall der „neuen Arbeit“  - wer hat ihn denn bisher gehört? Bislang ist bestenfalls ein leises Donnergrollen wahrzunehmen. Warum also sollte irgendeiner unserer Entscheider in den Unternehmen, der Politik oder der Gesellschaft in unserem Land mit einer funktionierenden Export- und einer „gesunden und florierenden Volkswirtschaft“ an diesem perfekt funktionierenden System etwas ändern?

Wir können ruhig auch 2016 weitermachen wie bisher.

Wir können darauf vertrauen, dass die Wirtschaftsindikatoren uns schon sagen werden, wenn etwas schief läuft und der Veränderungsdruck ausreichend groß ist, um den von außen induzierten Wandel auch bei uns anzugehen. Wobei - wir haben unmerklich einen wesentlichen Kreuzungspunkt erreicht, der vielleicht doch Anlass gibt nochmal die Entwicklungswegekarte herauszukramen und unseren Standort zu re-evaluieren. Denn - wir sind als Wirtschaftsnation hochgradig abhängig von unserem Umfeld. Aber, das zeigt gerade VW im großen und viele KMU im kleinen - wir scheren uns einen Dreck um das, was da draußen „in der global-digitalen Welt“ gerade passiert. Wir agieren weiter als seinen wir in einem vollkommen unabhängigen, abgeschlossenes System zugange. Dabei beginnt die technologische Entwicklung im Moment eine gesellschaftliche und menschliche Entwicklung nach sich zu ziehen, die die Menschheit in dieser Vehemenz und Geschwindigkeit nie erlebt habt. Vielleicht sind wir gerade deshalb in eine Schockstarre verfallen. Diese Entwicklungen sind zu neu und zu schnell. Sie passen nicht in die altgewohnten Entscheidungsprozesse und -konzepte. Damit ist auf Entscheiderebene die Notwendigkeit zur Neu-)Besinnung zwar maximal gegeben (und wie ich behaupte oftmals bewusst), da aber gleichzeitig die eindeutigen und „garantiert verlustfreien“ Konzepte fehlen, um die Entwicklung anzugehen, ist die Veränderungsbereitschaft auf Null gefallen.

Ganz ehrlich.

Wäre ich für ein Unternehmen mit mehr als - sagen wir - 30 Mitarbeitern verantwortlich und zu 95 % mit Tagesgeschäft okkupiert, ich hätte meine Schwierigkeiten so schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. Aus meiner Erfahrung wüsste ich, wie teuer es ist ständig die digital-technologischen Entwicklungen mitzugehen. Auch für einen Blick auf neue Führungs- und Organisationskonzepte würde mir schlichtweg die Zeit fehlen. Gerade auch um in Tiefe zu verstehen, welche neuen Wege und Chancen es gibt mich als Unternehmen organisatorisch neu aufzustellen. Wobei es eh keine Zeit gäbe all das strukturiert umzusetzen. Und die durch die Entwicklungsdynamik und Komplexität induzierte Gleichzeitigkeit dieser Veränderungen würde mir vollends den Boden unter den Füßen wegziehen. Meine Unsicherheit wäre groß, vor allem, wenn mir dann noch jemand sagen würde, dass es ohnehin kein eindeutiges, klares, erfolgssicherndes Konzept gibt, und man selbst ausprobieren muss, was organisationsindividuell am besten funktioniert. Kurz, mir würde die Sicherheit fehlen mutig etwas Neues auszuprobieren und vor allem wüsste ich nicht wo ich anfangen könnte und sollte. Mir würde sowohl das „Big Picture“ als auch der (möglichst) objektive Blick, die wichtige Außenperspektive aufs Unternehmen, die Mitarbeiter, die Prozesse und Strukturen fehlen. Spannend ist, dass - aus der Distanz betrachtet - schon immer ein stetiger Strom von Veränderungen in unserem täglichen (Arbeits-)Leben stattfindet. Für mich ist das, wie Kinder auswachsen zu sehen. All die großen Entwicklungen, die ersten Schritte, das erste Wort, der erste Kindergartentag, der erste Schultag… all das geschieht als schleichender Prozess und natürliche Weiterentwicklung all der kleinen Schritte zuvor. Dennoch sind dann plötzlich die großen Errungenschaften da - und zugleich selbstverständlich im Alltag integriert. Doch entwickeln sich auch Kinder nicht weiter, wenn wir sie nicht dazu bringen über die Welt nachzudenken und sie ermutigen sich neuen Herausforderungen zu stellen - zum Beispiel in dem wir ihnen neue Technologien zur Verfügung stellen und sie in die Entscheidungsprozesse stärker einbeziehen. Auch wenn niemand die Zukunft vorhersagen kann - ein paar Trends sind sichtbar - und eine gute Vorbereitung (und Reflexion) schadet nie. Sicher scheint, dass wir 2016 - und in den folgenden Jahren - eine noch schnellere Entwicklungen von technischen Standards erleben, als in den letzten. Neben all den Veränderungen, die langfristig und gleichzeitig ganz direkt durch die Digitalisierung auf unsere Arbeitsstrukturen einwirken - etwa durch den Wegfall von Routineaufgaben bei der Recherche von Informationen, in der Logistik oder auch „auf’m Bau“ (den ersten Bagger, der „alleine“ Häuser baut gibt's schon, genauso wie die ersten 3D-Drucker für Häuser) - werden sich auch ganz andere Strukturbereiche anpassen. Bröselnde Machtgefüge durch sich verändernde Organisationsformen werden einige der Folgen sein. Diese Entwicklungen werden unser Arbeits-Selbstverständnis deutlich beeinflussen - und  unglaublich viele Potenziale zu Tage fördern. Sie eröffnen Chancen mehr Freiraum zu erlangen, die wir nutzen können um unsere menschlichen Kernkompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und Kreativität wieder mehr einzubringen. Wir erlangen (vielleicht wieder) Raum, um selbst innovativ zu sein und zu lernen, oder in der Organisationsgemeinschaft neue Dinge zu stemmen und zu entwickeln. Der für uns ganz persönlich weiterhin wichtigste Teil der Digitalisierung ist Kommunikation. Unabhängig von „Robotik“ und dem „Internet of Things“ werden wir Teil der technologischen Entwicklung bleiben. Wir werden uns weiterhin und vermehrt einbringen, d. h. wir werden im Netz Dinge bewerten und empfehlen. Wir werden über das Netz miteinander reden, uns dabei in 2D oder vielleicht bald auch in 3D sehen können. Wir werden dabei immer mehr „virtuelle Verbundenheit“ zu Menschen aufbauen, die wir vielleicht noch nie im „realen Leben“ getroffen haben. Wir werden dabei lernen, auf wie viele unterschiedliche Arten man „berührende Beziehungen“ zu anderen gestalten kann und wie unterschiedlich diese auf uns und auf andere wirken. Bei all dem werden wir ein paar Grundprinzipien menschlichen Zusammenwirkens wieder mehr in den Fokus rücken: Verbundenheit, Vertrauen, Vernetzung und vor allem Menschlichkeit. Diese 4 Elemente des Zusammenlebens und des Zusammenarbeitens werden uns sozialen Wesen, gerade weil „das Digitale“ immer mehr an Bedeutung in unserem Alltag gewinnt, (wieder) wichtiger werden. Doch - wenn ich das Donnergrollen vernehme und agieren möchte, bevor ich reagieren muss - wo fange ich (als Individuum, oder als Organisation) an? Wie schaffe ich (m)eine digi-soziale Transformation die beides erlaubt: technisch UND menschlich die heutigen und zukünftigen Möglichkeiten aktiv zu nutzen? Dazu sollten wir erstens einen offenen Blick auf die schon „am Horizont“ erkennbaren Chancen entwickeln und zweitens uns bewusst Zeit nehmen über unseren (organisations-)individuellen Weg nachzudenken. Über unsere ganz individuelle Erwartung und Rolle darin genauso wie über die der Organisation in der wir tätig sind. Allerdings fürchte ich, dass „wir“ dazu einfach nicht fähig sind. Für viele ist die Zukunft zu weit entfernt und zu unklar, um darüber nachzudenken. Das alles ist viel zu unsicher. Zu unsicher um zu planen, zu unsicher, um sich vorzubereiten und zu unsicher, um irgendjemandem zu trauen und  gemeinsam mit ihm in die Zukunft zu gehen.

Und dennoch - wir müssen es einfach tun.

Wir müssen einfach Vertrauen aufbauen, um das morgen zu gestalten. Wir müssen uns selbst vertrauen und Menschen finden, denen wir vertrauen können und wollen. Wir müssen dies in unserem Privatleben und bei der Arbeit tun, damit wir die Unsicherheiten der Zukunft gemeinsam überstehen können. Und wir brauchen Kontakte und Impulse, die uns im Wortsinn berühren und bewegen. Dabei sind die richtigen Wegbegleiter unerlässlich. Freude, Ratgeber, Coaches, Mentoren, Diagnostiker, Glaskugelnebelentschleierer, Trendforscher und Utopisten. Gemeinsam mit ihnen könnte ich auch als Führer des kleinen Unternehmens, das all meine Zeit frisst, Startpunkte klären, offene Diskussion anstoßen und so einen Weg identifizieren, der Zukunft gangbar macht. Doch - dieses ganze Gerede (und Geschreibe) über die Zukunft bringt wirklich nichts. Wir müssen vom reden ins reflektieren und handeln kommen. Denn reden alleine hat die (Arbeits-)welt noch nie geändert. Nur überzeugende Ideen - und Zeit sie zu reflektieren - verändern die Welt.
Wer unterschiedliche Perspektiven, Hintergründe und Impulse zur Zukunft der Arbeit lesen möchte, ist eingeladen hier in meinem Interview- und Buchprojekt zu stöbern. Ich komme gerne bei Ihnen vorbei um als Impulsgeber, Diskussionspartner, Mentor, Standortbestimmer, Diagnostiker und Querdenker gemeinsam mit ihnen ihre Zukunft aktiv zu gestalten.  The-New-Worker Bastian Wilkat hat zur Blogparade: "New Work 2016 - vom Hype zum Alltag" aufgerufen, was mich zu diesem Blogartikel inspiriert hat. Daher bringe ich diesen Artikel auch gerne in die Blogparade ein.

ARBEIT im Wandel – der ZEIT

ARBEIT im Wandel - der ZEIT

Früher war alles besser. 

Klare Aufgaben, klare Strukturen, klare Einsatzzeiten. Klarheit aller Orten. Eine Wohlfühlwelt war das wohl, wenn wir unseren Vätern und Großvätern glauben dürfen. Oder?! Zumindest wurde für einen gesorgt. Der Broterwerb war in den landwirtschaftlich und industriell geprägten Arbeitsfeldern zwar mühselig, aber, wer einen Job hatte war einigermaßen sicher. Solange es tat, wie ihm geheißen wurde jedenfalls. Massenentlassungen aufgrund wirtschaftlicher Schieflagen gab es nicht. Wachstum aller Orten. Da musste man schon arg die Zukunft verschlafen und die Zeichen der Zeit ignorieren, um ein Unternehmen zu ruinieren. Und allzu weit hatte man es auch nicht. Meist waren Arbeits- und Lebensort identisch. Pendeln gab es kaum - wie auch. Man lief zur Arbeit, bestenfalls fuhr man mit dem Rad oder Bus fahren. Individualverkehr - Fehlanzeige. Pendeln zur Arbeit, unsere Zeit im Stau oder im ÖPNV verbringen - gab es nicht. Und - damals hatten wir auch keine PCs und mithin keine Wissensarbeit. Ein paar wenige arbeiteten zwar mit ihrem Kopf, waren dabei aber auch immer auf den Kontakt zu den anderen angewiesen, die ihren Körper einsetzen, um etwas Neues zu erschaffen.

Diese guten alten Zeiten sind heute vorbei. 

Heute arbeiten über 40 % von „uns“ vornehmlich mit ihrem Kopf - und dem Computer. „Wissensarbeit“ ist das dominante Modell. Ein Modell, das heute, mit der wachsenden Zahl an mobilen Computern zu mehr Flexibilität einlädt. Oder ist dies eine Last weil wir verlernt haben uns abzugrenzen? Weil wir verzweifelt versuchen auch mit dem Kopf Akkord zu arbeiten - „always busy“, „always stressed“? Mit diesem Computer, diesem immer intelligenteren Ding, diesem Kommunikationsbeschleuniger, können wir heute „always on“ sein - und damit „always working“. Tun wir uns damit etwas Gutes? Wir sind überrollt worden von der Geschwindigkeit der Veränderung von Kommunikation. Wir lesen keine Zeitung mehr, sondern Online-Nachrichten. Diese ändern sich statt früher täglich heute minütlich und bringen immer wieder etwas anderes in den Fokus. Wir reden immer weniger und nehmen immer weniger die Emotionen des anderen wahr. Uns fehlt die Zeit das Besprochene zu reflektieren. Stattdessen schreiben wir e-mails und chatten. Wir verteilen Aufgaben, wir diskutieren und verrennen uns in Formulierungen. Wir schreiben elektronische Krankenakten und sind auch damit doch längst auch Teil der kranken elektronischen Akten. Statt den, durch Digitalisierung und Technisierung, erworbenen Zuwachs an Produktivität und Leistung dafür zu nutzen zu überdenken, was wir tun, statt neue Ideen zu entwickeln, statt uns und unsere Unternehmen „nach vorne  zu bringen“, hetzen wir zunehmend hinterher. Statt mehr Leben zu leben, rennen wir nur noch schneller - und haben am Ende doch nichts davon. Unser Invest an ArbeitsZeit in den letzten 100 Jahren ist geringer geworden - ist es unser Invest an Lebensenergie auch? Die Digitalisierung schreitet ungebremst voran. Nein - das stimmt nicht - sie nimmt weiter Fahrt auf. Moores Law gilt weiterhin und die technologische Entwicklung überschreitet langsam aber sicher unsere Fähigkeit zu lernen und mit der neuen Technik vollumfänglich umzugehen. Die gute Nachricht ist. Es braucht uns auch immer weniger. Routineaufgaben können an vielen Stellen heute schon mindestens genauso gut von Computern und Robotern übernommen werden. Nicht nur in der Produktion, auch bei Recherche, Assistenzaufgaben, dem Hausbau, der Logistik oder beispielsweise auch in der Pflege. Doch - wir wollen arbeiten, wir wollen werken - wir brauchen das Gefühl der Wirksamkeit. Weder unser Kopf noch unser Körper wollen stillstehen, wir haben die letzten Jahrtausende damit verbracht unseren Lebensunterhalt zu erjagen, ersammeln und erarbeiten. Wir können nicht einfach aufhören damit - selbst wenn wir es könnten. Die 0 Stunden Wochenarbeitszeit wäre für viele - auch wenn die Technik in einigen Bereichen bald ermöglicht oder einfach zum Faktum erklärt - ein Grauen.

Was können wir also tun? 

Wir können beginnen uns unsere Nischen zu suchen. Die Bereiche in denen wir - Technik und Digitalisierung hin oder her - Zeit mit für uns wertvollen Dingen verbringen können. Mit Zwischenmenschlichkeit, mit bedeutsamem und - vielleicht vor allem - mit Neuem, mit Innovation und mit Ideenfindung. Helfen würde uns Technik und Arbeit weniger als Belastung zu sehen, sondern, in der Nutzung all der neuen Möglichkeiten, als Instrument und WERKzeug unserer Selbstwirksamkeit. Dann kann es vielen von uns gelingen ArbeitsZeit und Invest an Lebensenergie in eine größere Balance zu bringen. Das wäre dann mal eine positive Entwicklung. Natürlich weiss niemand, was genau uns in der Zukunft erwartet, und wann das geschilderte Fakt und nicht nur Vorausahnung sein wird. Doch die Anzeichen sind sichtbar. Wer mehr dazu erfahren möchte, den lade ich ein sich mit den ArbeitsVisionen2025 zu befassen. Auf der website, im kostenlosen ebook oder - mit der Option sich über 200 Reflexionsfragen zu stellen - im Buch. Die Zukunft kommt - und sie ist schneller als wir denken.   Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade auf XING Spielraum zum Thema "#Arbeitszeit".

Was will diese Welt uns sagen?

Wir denken zu wenig und (re-)agieren zu schnell. Wir reden, wir schreiben und betrachten gleichzeitig zu wenig bewusst und reflektiert die Dinge, die diese Welt verändern und bewegen. Wir rütteln an den Grundfesten unserer Welt und haben es in der Hand, sie lebenswert - oder sie unbewohnbar - zu machen. Wir erkennen die Disparitäten und zucken mit den Schultern. Zu machtlos ist dieser so machtvolle Homo sapiens, der sich die Welt, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen darauf Untertan gemacht hat. Wir leben unsere Weltengemeinschaft zu Tode: Wir verbrauchen 1,6 mal mehr Ressourcen als neue entstehen. Wir haben die Finanzwelt von der realen Welt entkoppelt. Die soziale Schere öffnet sich immer weiter und unsere politische, gesellschaftliche und unternehmerische Führung lässt - in ihren altgewohnten Handlungsmustern - Dinge entstehen, die sich dem gesunden Menschenverstand und dem gesunden Menschengefühl entziehen. Dabei sind es die ganz einfachen und fundamentalen Dinge, die den Kern unserer gemeinsamen Existenz ausmachen. Wenn es uns gelingt, "Menschlichkeit" und "Bedeutung" zu kombinieren und in unseren Gedanken, Worten und Taten auszudrücken, dann können wir viel gewinnen. Global, regional, lokal und sowohl in unserem privaten wir auch in unserem Arbeits-LEBEN. Menschlichkeit ist für alle bedeutend. P.S.: Was ist und was wird? Wie gehen wir in Zukunft mit uns um? Wie arbeiten wir? Impulse zur Reflexion finden sich überall - auch hier.

Impuls: Public eats old culture for breakfast.

Impuls: Public eats old culture for breakfast.

Es ist etwas grausames passiert: Ein paar harmlose Zeilen Programmcode, die einen „Motorprüfmodus“ starten, hat zum Rücktritt des Chefs des größten deutschen Konzern geführt. Moderne Zeiten?! Peter Drucker sagte einmal: "Culture eats strategy for breakfast." Ich glaube wir sind einen entscheidenden Schritt weiter. Wo aber, so frage ich mich, liegt das eigentliche Problem? Wird der Rücktritt von Herrn Prof. Dr. Winterkorn, das Problem lösen, oder nur vertagen? Was ist das eigentliche Problem? Ich versuche mal ein paar Perspektiven zu geben: Aus Sicht der Umwelt sind die Menschen das Problem, die sich einen Dreck um das scheren, was da hinten rausgeblasen wird. Aus Sicht der Aktionäre ist das Management schuld, dass es nicht geschafft hat a) die Rendite hoch zu halten, obwohl die Motoren nicht die geforderte Leistung bringen, b) das #dieselgate nicht verhindert hat, c) nicht schnell genug reagiert hat, d) nicht absehen kann, welche Konsequenzen drohen und e) einfach zu wenig Profite macht. Aus Sicht der Mitarbeiter ist die Gesetzgebung schuld, die Vorgaben macht, die nicht einzuhalten sind - ja und vielleicht das Management, dass Vorgaben macht die schlichtweg so nicht einzuhalten sind. Aus Sicht der Führung ist die Öffentlichkeit das Problem. Schließlich war alles gut, bis das Thema publik wurde. Und wir, die „Öffentlichkeit“? Wir wissen wahrscheinlich gerade selbst gar nicht mehr, warum wir uns aufregen - ist doch alles irgendwie blöd, und verworren. Und morgen schon wieder vergessen. Doch - das eigentliche Problem, wie ich es wahrnehme, sitzt leider sehr tief und wir werden es nicht vergessen können, denn wir werden ähnliches noch viel öfter erleben. Warum? Weil es um Angst und Pflichterfüllung aus Angst geht. Um Machtstrukturen und Machtkulturen - und nicht um Software. Wer die Software warum beauftrage, geschrieben, getestet und freigegeben hat, werden wir kaum erfahren. Es würde auch nichts ändern, denn ich behaupte, es gab viele, die anders gehandelt hätten, wenn sie ihr Verhalten nicht den Erwartungen untergeordnet hätten. Machen wir uns nichts vor, der hier zutage tretende Grad an „Pflichterfüllung“ (oder Kadavergehorsam) ist tief in der Kultur unserer Gesellschaft - und damit logischerweise auch in der Kultur der Unternehmen verankert. Wir lernen es nicht anders - und wir geben es auch nicht anders weiter. Uns wird bis heute selten vermittelt, dass wir selbst reflektieren dürfen und dass es allen nützt, wenn wir unsere Kompetenz aktiv einbringen und sie genutzt wird. Wir laufen lieber mit geschlossenen Augen in vorgegebene „Fehlerfälle“ hinein. Unsere Karriere, unsere persönlichen Lebenswege hängen zu oft davon ab, ob wir bereit sind, die manchmal nur subtil verlangte unbedingten Erfüllung der Vorgaben und Wünsche des hierarchisch übergeordneten mitzugehen.
Damit sind wir mitten im „Management by informal Expectations“. (Konzern-)Arbeitswelt pur. Ich war selbst lange in Kulturen unterwegs, in denen Projektampeln „nach oben“ immer grüner wurden. Dies nicht, weil die vorgesetzte Ebene mehr fachliche Expertise oder Lösungen für die Probleme besass, sondern weil sich rote Ampeln schlecht verkaufen und zu Stress in der gesamten Organisation führen. Rote Ampeln werden von der Führung schlechter Unternehmen schlichtweg nicht akzeptiert. Geht nicht, kann es nicht geben. Fehler macht immer nur der Wettbewerb und Irrtümer landen unterm Teppich. Kennen Sie das? Dabei geht es nicht um existenzielle Not, die uns dazu bringt die Vorgaben - koste es was es wolle - zu erfüllen. Denn selbst wenn dies dazu führt, dass der Chef sauer ist und uns feuert. Wir leben weiter! Und vielfach öffnet uns dieser "Minimaltrauma" dafür, einen anderen Job zu finden, der in dem unserem Gewissen solche Stresssituationen erspart bleiben. Inzwischen nehmen viele diese „Wahrheitsverschiebung“ gar nicht mehr als Stress wahr. Die Erfüllung unsinniger oder halblegaler Forderungen und Vorgaben ist ein ganz normaler Vorgang geworden. Lange hat das System gut funktioniert. Jahrzehntelang waren die Strukturen abgeschottet und die Ergebnisse nach außen nicht sichtbar. Und heute? Heute kommt ein neuer Mitspieler mitten rein ins Unternehmen. Die Digitalisierung, unsere neue Art der Kommunikation, hat Öffentlichkeit permanent und Geheimnisse unmöglich gemacht. Die neue Öffentlichkeit frisst alte Kulturen.

Ist der Prozess umkehrbar?

Wohl kaum. Schnelle Informationsverbreitung ist ein Zeichen unserer Zeit und heute hat jeder, der einen Smartphone ausreichend gut bedienen kann die Möglichkeit, seine Nachricht in minutenschnelle in die Welt zu tragen. Je nach Vernetzungsgrad des Senders mit einer großen Reichweite und schneller Weiterverbreitung. Sind die Nachrichten von öffentlichem Interesse steigen Nachrichtenmagazine On- und offline darauf ein. 
Aufzuhalten ist diese Entwicklung nicht mehr und auch die Folgen sind nicht mehr steuerbar. Bei kleinen Shitstorms, ohne wesentliche Auswirkung auf die breite Öffentlichkeit hilf es noch freundlich zu reagieren. Bei Problemen größeren Ausmaßes hilft nur noch Reue und Ehrlichkeit, um dem Druck der so entstandenen Öffentlichkeit zu begegnen. Dennoch, das Image bleibt ramponiert und „der Marke“ wird lange deutlich weniger vertraut. Dabei ist Vertrauen ein fast so wichtiges Kapital, wie die Menschen im Unternehmen.

Gibt es Auswege?

Man könnte überlegen die Teppiche, unter die bislang die intern bekannten Probleme gekehrt wurden, dicker zu machen, also intern mehr Kontrollen einzuführen, um unliebsame Entwicklungen besser vor der Öffentlichkeit zu schützen. Vermehrte Kontrollen - zu welchem Zweck auch immer - hat der designierte neue Konzernchef bei VW bereits angekündigt. Das funktioniert vielleicht, solange die Produkte anschließend nicht in die Hände von kritischen Kunden gelangen, oder mögliche Whistleblower im Unternehmen bleiben. Sobald man diese Voraussetzungen nicht mehr sicher stellen kann, geht man das latente Risiko ein, dass Informationen nach außen gelangen, die dem Unternehmen „schaden“.

Meine Kernfrage ist: Was schadet dem Unternehmen mehr?

Ist es das krude Kulturverständnis, dass noch immer unbedingten Gehorsam einfordert? Das unterliegende Verhaltensmuster, der Schutz und Erhalt der Gruppe, ist dabei ein psychologisch tief verankert und hat uns geholfen, erfolgreich diesen Planeten zu besiedeln. Oder mehr transparenz und Öffentlichkeit, die uns fordert echte Ehrlichkeit und ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis (nach innen und aussen) aufzubauen? Was denken Sie? Wenn Sie die Gefahr sehen, dass in Ihrer Kultur ähnliches passieren könnte, dann lassen Sie uns sprechen. Lassen sie uns gemeinsam tief in ihre Kultur schauen  und dann anfangen eine Kultur zu fördern, die diese Art von Problemen unmöglich macht. Warum? 1) Weil sie sonst den Erfolg des Unternehmens aufs Spiel setzen (aber das wissen sie ja schon) und 2) VIEL WICHTIGER: Weil es sich wirtschaftlich extrem lohnt! Den Nachweis trete ich gerne an.
P.S. Ich habe den Text am 27.09.2015 ergänzt und teilweise überarbeitet.
KillHR!? und was auf der "Zukunft Personal" daraus wurde

KillHR!? und was auf der "Zukunft Personal" daraus wurde

KillHR!? und was auf der Zukunft Personal daraus wurde

Heiko Fischer (@RH_Way) hatte gerufen und „vier alle“ waren gekommen. Zumindest aufs Panel. In Auditorium kamen glücklicherweise noch viel mehr, ich schätze so knapp 200, doch dazu später nochmal mehr.
panel ZP15 - 2

v.l.n.r. Cortney Endecott (@cortendeco), ich, „HR enfant terrible“ Heiko Fischer, Oliver Florschütz, Alexander Göttling / Foto: Ute Schulze via Twitter

panel ZP15 - 2 panel ZP15 - 2 Wir wollten versuchen das Thema „KillHR!“ und die damit zwangsweise verbundene Frage „KillHR?“ mit Tiefgang und guten(?!)  Argumenten zu beleuchten. Zugegeben - es ist uns sicher nicht gelungen hier “die eine“ Antwort zu geben, die es auch gar nicht gibt. Aber vielleicht konnten wir ein paar Impulse setzen und Denkanstöße vermitteln. Falls uns zumindest das gelungen ist, dann war es von uns und allen Teilnehmern im Auditorium sinnvoll verbrachte Lebenszeit. (mehr …)

Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun?

Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun?

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) und Henrik Zaborowski fragen in einer Blogparade „Was Karriereplanung mit Recruiting zu tun hat“…. Nun , da gibt es sicherlich berufenere Experten als mich. Mit meinem Blick auf die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft von Arbeit bin ich eher derjenige, der sich dann zwei andere Fragen stellt, nämlich: „Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun?“ und 
„Wie sieht Recruiting der Zukunft aus?“

Was ist das eigentlich „Karriere“

Meine eigene Karriere… Ein vielschichtiges Thema, das lange von Selbstbewusstsein, Abhängigkeiten, von wachsender Kompetenz und Konkurrenz, von Querelen, Rangeleien, vom Wunsch nach Einfluß und von immer weniger freiem Raum geprägt war. Aber Karriere - was meint das eigentlich? Ich zitiere mal WIkipedia:

„Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d.h. der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einen wirtschaftlichen und / oder sozialem Aufstieg, damit Intragenerationenmobilität, durch die sich auch die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht oder Klasse ändern kann. Das Wort Karriere bedeutet dem Wortsinn nach schlicht Fahrstraße (lateinisch carrus „Wagen“). Der Begriff im exakten Sinne bezeichnet also jegliche berufliche Laufbahn, ganz gleich ob sie als Auf- oder Abstieg wahrgenommen wird. Der Organisationspsychologe Edgar Schein unterscheidet persönlichkeitsabhängig verschiedene Karriereanker, d.h. verschiedene Motivationen, die die Entwicklung und Planung der persönlichen beruflichen Laufbahn beeinflussen bzw. für die individuelle Zufriedenheit mit dem beruflichen Weg förderlich sind oder wären. Dabei muss der Ansporn für berufliche Veränderungen oder für die Wahrung der beruflichen Situation nicht im wirtschaftlichen oder sozialen Aufstieg bestehen, sondern z.B. auch in der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder noch anderen Faktoren. In der beruflichen Laufbahn wird zwischen dem Aufstieg in der Unternehmenshierarchie (z.B. Managementkarriere) und einer Fachkarriere (d.h. dem Aufstieg in einer Expertenlaufbahn) unterschieden.“

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karriere Abgerufen am 07.09.2015)

Motivation - Schlüssel zur Karriere?

Klar - Karriere ist etwas sehr persönliches, zumindest im Ergebnis. Aber ist das auch im Bereich der Motivation so? Karriere war früher bei vielen deutlich mehr als heute darauf ausgerichtet das geeignetste Gefährt auf der Einbahnstraße „nach oben“ zu finden und dort mitzufahren. Die Motivation war in unserer Sozialisierung verankert: Ziel war „hoher Status“, d.h. die Anzahl der „Untergebenen“ (allein das Wort…), die Zahl der Fenster des Eck(!)büros, die PS bzw. der Hubraum des Firmenwagens, der Titel auf der Visitenkarte - und dann vielleicht auch die erreichte Hierarchiestufe (wann die äußerlich sichtbaren Insignien nicht ausreichten). Die klassischen Muster von Organisations- von Managementstrukturen brauchten und bauten auf Menschen, die nach dieser Art Karriere strebten. Sie waren das Futter für Top-Down Management, command & control und Akkord- und Präsenzstrukturen. Viele waren in Sandwich-Positionen mit viel Stress und Druck die Wegwerfartikel dieser Art des Organisationsaufbaus. Ein Zustand, der auch daraus resultiert(e), dass Fachkarrieren (= mehr Ansehen, mehr Geld, …) noch immer die Ausnahmen und Führungskarrieren (= Menschenführung, Administration,, mehr Geld, …) bislang die Regel sind. Spannend in diesem Kontext ist der Vergleich der Ausbildungsdauern: Während wir unser Fach zumeist 3-4 Jahre lang lernen, liegt der Durchschnitt der „Führungsausbildung“ bei 2 1/2 Tagen. Wobei in der Wahrnehmung der meisten, die fachlichen Herausforderungen deutlich weniger komplex sind, als die der Mitarbeiterführung. Der Vergleich von Hamsterrad und Karriereleiter (auf der ja meist nur einer Platz hat) hat nicht umsonst einen festen Platz in unserer Denke gefunden. Dazu passt sagenumwobene Karriere-Seilschaften. Häufiger Strukturen von sehr homogenen oder sehr voneinander anhängigen Menschen, als Strukturen heterogener Hochleistungsteams.

Doch, wie sieht die Zukunft aus?

„Bittersweet“ ist der englische Ausdruck der mir zuerst in den Sinn kommt. Unsere Arbeitsstrukturen, Management, Organisationen usw. sind so sehr in Bewegung wie seit 100 Jahren nicht mehr. Dazu verändert sich unsere Haltung und unser Anspruch an unser Leben und die Nutzung unserer Lebenszeit. Die Motivation für Karriere wandelt sich. Eine Arbeit, die Raum für Leben lässt, bzw. sich wie Leben anfühlt, hat für viele heute schon einen deutlichen höheren Wert, als das Eckbüro (das es ohnehin kaum noch gibt). Fachkarrieren sind allein deshalb im kommen, weil sich Hierarchien abflachen. Damit müssen sich auch ehemalige Führungskräfte daran gewöhnen „nur noch“ fachlich gut sein zu müssen. Der Karriereweg kann damit - ganz gegen die Erwartungen früher - auch mal seitwärts gehen oder - in der alten Denke - nach unten. In der neuen Denke bedeutet all dies, dass es neue Chancen gibt persönlich zu wachsen, um dem immer näher zu kommen, was wir ein lebenwertes Leben nennen. Karrierewege sind heute insofern web-Wege, als es, wie im Netz, mehr um Anerkennung, die Darstellung der eigenen Kompetenz und eine wachsende Reputation geht. Eine Gesellschaft, die zunehmend auf nachhaltiges wirtschaften Wert legt, setzt auch hier andere Prioritäten. Plötzlich sind damit auch andere „Karrierehelfer“ gefragt: Waren es früher die Chefs, Personalmanager und manchmal auch die Headhunter, die halfen die Leiter an den passenden Unternehmensteil anzulegen, so sind dies heute die Kollegen, Netzwerke und Mentoren bzw. Coaches. Die Art wie wir heute unsere berufliche Entwicklung sehen - und damit gesehen werden wollen - ist, wie so vieles, im Wandel.

Und das Recruiting?

Damit ändert sich das Recruiting. Wo es früher wichtig war aus den Papieren abzulesen, wie schnell jemand auf der Karrierleiter kraxeln konnte und dabei idealerweise fachliche Kompetenzen mit vorhanden waren, da muss man heute zunehmend tiefer blicken. In einer Zeit, in der sich jeder die Theorie (und machmal auch die Praxis) fachlicher Kompetenz im Netz aneignen kann - oft auch ohne formale Zertifizierung - und Leadership eher daran abzulesen ist, in welchen Netzwerken und in welcher Weise jemand in aktiv ist, reicht die Papierlage nicht mehr aus. Der persönliche Kontakt, oder der über „trusted peers“ und damit das geeignete Netzwerk, ist heute der deutlich erfolgversprechendere Weg, um die Mitarbeiter zu finden, die zukunftsgerichtet in sich verändernde Strukturen passen. Und noch etwas verändert sowohl Karriere als auch Recruiting in der Zukunft: Die Art wie wir miteinander arbeiten. Die Digitalisierung bringt eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen mit sich. Eine Art der Zusammenarbeit die Routinearbeiten auf Computer und Maschinen überträgt und Menschen damit Zeit für andere Aufgaben gibt. Unsere Aufgaben verändern sich und - so die Prognose - einige, vielleicht auch viele, werden hochqualifiziert und hochspezialisiert für mehrere Arbeitgeber tätig sein. Das wird nicht die den heutigen „Niedriglohnsektor“ treffen, sondern alle Ebenen. Was dann Karriere bedeutet, beziehungsweise ob und wie wir dann unsere persönliche Definition verändern, werden wir wohl noch herausfinden. Die Recruiter werden dann die Aufgabe haben diese „Besten ihres Fach“ so an das Unternehmen zu binden, dass sie bei Bedarf schnell und einfach ihren Weg in das “temporäre Expertenteam“ finden können. Eine Herausforderungen die für beide Seiten nicht ganz einfach zu meistern ist. Ich bin mit meiner Karriere, meinem Berufsweg, in gewisser Form da schon angekommen. Ich arbeite schon als ein solcher Experte mit verschiedenen Unternehmen daran, sich auf die kommende Entwicklungen der „Arbeit der Zukunft & der Zukunft der Arbeit“ vorzubereiten. Das ist mein ganz persönlichen aktueller und sehr spannender Karriereabschnitt.